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Vereinschronik von 1946 – 2021

von Herrmann Pittroff, Manfred Döhring, Thomas Herrmann


Gründung

Nachdem im Jahre 1945 als erste die Feuerwehren von der Militärregierung zugelassen wurden, war der Weg auch für Sportvereine frei.

Der Sport-Club Rupprechtstegen konnte nach Genehmigung am 16.01.1946 durch die Militärregierung Hersbruck, am 26.02.1946 gegründet werden. 36 Personen waren es, die im Gasthaus Zitzmann, später Restaurant Kraft in Rupprechtstegen den Verein aus der Taufe hoben. Sie gaben ihm den Namen 1. Sport-Club Rupprechtstegen.

Walter Schmid als Vertreter der Militärregierung und sein Assistent Friedrich Kolb lenkten seine ersten Schritte. Die Mitgliederzahlen konnte anfänglich nicht groß sein, durften doch nur politisch völlig unbelastete Personen Mitglied werden.

Sportplatzfrage – Wo kicken wir?

Die den Verein bis in die 90er begleitenden Probleme der Sportplatzfrage reichen bis in die Gründerjahre zurück. Die sich als zu klein für ein Fußballfeld erweisende Loos`n Wiese zwischen Pegnitz und der damaligen Talstraße wurde im August 1947 vom einigermaßen spielfähig gemachten Bergsportplatz „Lindenhof“ abgelöst. Sehr entscheidend hierfür war das Entgegenkommen von Eigentümern, Gemeinde, Militärregierung, Ernährungsamt sowie der Stahl`schen Dolomit- und Kalkwerke. Die jährliche Pacht für den Spielbetrieb betrug 5,- RM.

Die Anfänge des Spielbetriebs

Zunächst nahmen eine Erste und Zweite Fußball-Seniorenmannschaft, eine Jugendmannschaft, sowie eine Damen-Handballmannschaft 1947 den Spielbetrieb auf.

Sportplatzfrage – Von „Lindenhof“ zur „Schneckenleit`n“

Nach der Kündigung des Pachtvertrages mit den Dolomit- und Kalkwerken zum 30.08.1950, pachtete die Gemeinde Enzendorf von Hans Deinzer die Fläche „Schneckenleit`n“ ca. 5000 qm groß. Durch bereitwillige und großzügige Unterstützung des Fabrikanten Hanns Maderholz und vorbildliche Einsatz aller Mitglieder konnte 1951 die Fläche zu einem ansehnlichen Spielfeld umgebaut werden. Die Einweihung des neuen Spielfeldes fand am 10.08.1952 mit einem Spiel zwischen SC Rupprechtstegen und SV Vorra statt.

Die Mannschaft, die das erste offizielle Spiel bestritt:
Sth. v. li.: Robert Botscheck, Hermann Pittroff, Helmut Lochmüller, Horst Graumann, Jakob Egner, Karl Albrecht, Hans Schäfer, Gustav Liewald, Paul Seidel
Kniend v. li.: Karl Stief, Franz Ferstl. Walter Kunz

Der erste Aufstieg

In der Saison 1968/69 der erste sportliche Höhepunkt, der Aufstieg in die damalige B-Klasse (heutige Kreisklasse).

1. Mannschaft 1968/69:
Hinten v. li: Helmut Schwägrl, Udo Geißler, Karlheinz Schäfer,
Günther Schunk, Hans Wittmann, Manfred Pittroff, Richard Schmidt, Adolf Schmer, Manfred Döhring, Erich Thummerer;
Vorne v. li: Harold Hebding, Werner Häberlein, Helmut Kalb, Helmut Deinzer, Friedhelm Vogel
Tabelle C-Klasse 1968/69

Sportplatzfrage – Von „Schneckenleit`n“ zur „Waldsportstätte“

1968 ging die Sportplatzsuche in die nächste Runde. Bürgermeister Meyer von der Gemeinde Enzendorf schließt einen neuen Pachtvertrag mit der Familie Gorges für die künftige Waldsportstätte. Die Einweihung der Waldsportstätte folgte am 30.06.1971. Viele Jahre später, im Jahr 1989 erwirbt die Gemeinde den Grund der Waldsportstätte von der Familie Gorges.

Rauf und wieder runter

In den Spielzeiten von 1971 – 1986, pendelte der SCR munter zwischen C- und B-Klasse hin und her. Insgesamt spielte man 5 Jahre in der C-Klasse und 10 Jahre in der B-Klasse und stieg 3x in die B-Klasse auf.

Aufstiegsmannschaften von 1971 – 1986 in die B-Klasse

1. Mannschaft Saison 1972/73
Hinten v. li.: 1. Vorstand Robert Botschek, Richard Schmidt, Günther Belzner, Georg Meier, Helmut Deinzer, Hans Wittmann, Manfred Döhring, Manfred Pittroff, Günther Schunk, Peter Wittmann
Vorne v. li.: Günther Speber, Rainer Vogel, Werner Häberlein
1. Mannschaft Saison 1977/78
Hinten v. li.: Werner Himmler, Günther Schunk, Hans Wittmann, Werner Häberlein, Walter Sperber, Helmut Schmidt, Günther Belzner, Helmut Deinzer
Vorne v. li.: Karlheinz Prütting, Dieter List, Reinhold Vogel, Detlef Seidler, Manfred Luber, Karlheinz Schäfer
1. Mannschaft Saison 1984/85
Hinten v. li.: Trainer Hans Wittmann, Georg Rauh, Herbert Beck, Norbert Himmler, Manfred Luber, Martin Sperber, Rudi Pohl, Hans-Walter Schmidt, Spielleiter Werner Himmler
Vorne v. li.: Rainer Leissner, Wolfgang Hein, Robert Leissner, Jürgen Höllerer, Manfred Weber, Hans Albert

Weitere Sparten

Auch abseits des Herrenfußballs tat sich in den 70ern und 80ern etwas beim SCR. So wurde von 1974-1977 eine Damenfußballmannschaft für den Punktspielbetrieb gemeldet. Im Jahr 1982 wurde die Damen Gymnastikgruppe gegründet. Am 26.09.1986 kam die Schachabteilung noch hinzu.

SCR Damenmannschaft 1976:
Hinten v. li: Wittmann, Sandner, H. Luber, Heidi Seibold, J. Luber, Bock, Reichel, Trainer Werner Himmler
Vorne v. li: Bauer, Behling, Gisela Gerlach, Helga Sandner, Birgit Gutmann, Nada Dabovi

40-jähriges Vereinsjubiläum

Zum 40. Geburtstag am 19.04.1986 gab es einen Jubiläumsabend mit Ehrungen.

A-Klasse, wir kommen, um zu gehen und dann doch wieder zu kommen und zu bleiben

Im Jahr 1987/88 wieder ein sportliches Highlight, der erstmalige Aufstieg in die A-Klasse (heutige Kreisliga), leider konnte die Liga nur ein Jahr gehalten werden.

1. Mannschaft Saison 1987/88: 
Hinten v. li: Rainer Leissner, Trainer Helmut Kalb, Herbert Häberlein, Robert Leissner, Gerhard Weber
Mitte v. li: Heinz Höllerer, Bernd Himmler, Spielleiter Werner Himmler, Manfred Luber, Rudi Pohl, Jürgen Höllerer, Herbert Beck;
Vorne v. li. Martin Sperber, Jörg Meier, Manfred Weber, Norbert Himmler, Rainer Scharrer

Wieder A-Klasse

1991/92 konnte wieder die A-Klasse erzwungen werden, immerhin dieses Mal für zwei Jahre.

1. Mannschaft 1991/92:
Hinten v. li: Herbert Beck, Bernd Himmler, Roland Beierlein, Manfred Weber, Rainer Leissner, Rainer Scharrer, Martin Sperber, Peter Bauer, Jörg Meier, Betreuer Hans Wittmann, Roland Wolf;
Vorne v. li: Robert Leissner, Gerhard Weber, Thomas Schön, Tino Amvrossiadis, Rudi Pohl, Herber Häberlein, Claus Gebhard, Marcus Gebhard, Matthias Zitzmann, Trainer Karl-Heinz Leissner;

Bau zweiter Sportplatz und neues Sportheim

1992 begann die Planung für einen zweiten Sportplatz und dem Sportheimbau. August 1995 konnte der Rasen gesät werden und im Oktober wurde beim Sportheimbau Richtfest gefeiert.

50-jähriges Vereinsjubiläum

1996 dann das 50. Gründungfest des SC Rupprechtstegen mit Ehrungen und dreitägigen Festprogramm.

Festschrift zum 50-jährigen Vereinsjubiläum

SCR trumpft bei der Hallenkreismeisterschaft auf

1997/98 musste sich der SC Rupprechtstegen bei der Hallenkreismeisterschaft erst im Finale dem ASV Forth mit 4:5, nach 1:5 Rückstand, beugen. Kleines Trostpflaster: SCR-Torhüter Rudi Pohl erhielt die Auszeichnung zum besten Torhüter.

SCR trumpft bei Hallenkreismeisterschaft auf

Aufstieg in die neue Kreisliga

1997/98 konnte als Zweitplatzierter in der B-Klasse der Aufstieg in die neue Kreisliga geschafft werden, diesmal für drei Jahre.

1. Mannschaft 1997/98:
Hinten von links: Bernd Wolf, Jörg Meier, Udo Lambert Rainer Scharrer, Rudi Pohl, Martin Sperber, Detlef Seidler
Vorne von links: Marcus Gebhard, Gerhard Weber, Thomas Schön, Roland Wolf, Herbert Häberlein, Norbert Zitzmann, Manfred Weber

Geburt der Goldenen Generation

Die Saison 1998/99 wird rückblickend auch als die Geburtsstunde der sogenannten „Goldenen Generation“ bezeichnet. In dieser Spielzeit konnte der SC Rupprechtstegen zusammen mit dem SV Neuhaus nach vielen Jahren wieder eine B-Jugend stellen. Den Jugendlichen machte das Training unter Trainer Karl-Heinz Leißner und Betreuer Manfred Luber von Anfang an gleich viel Spaß, da fast keine Übung ohne Ball durchgeführt wurde. So raufte sich der bunt zusammengestellte Haufen schnell zusammen und konnte gleich in der ersten Saison die Meisterschaft feiern.

B-Jugend 1998/99:
Stehend v. l. n. r.: Betreuer M. Luber, A. Luber, A. Gmehling, N. Döhring, J. Buchmann, F. Luber, T. Gebhard, N. Bock, Trainer K. Leißner
Kniend v.l.nr.: A. Emonts, M. Schönhöfer, R. Granpair, B. Kohl, G. Deinzer, M. Leissner, T. Best

Ab in die A-Jugend

In der darauffolgenden Saison 1999/00 rückte das Trainer- und Betreuerteam mit dem Jahrgang in die A-Jugend hoch. Dort konnte erneut die Meisterschaft in der Kreisklasse erreicht werden. Im Sparkassen-Pokal kam man bis ins Halbfinale.

In der Spielzeit 2000/01 stürmen die Nachwuchskicker mit der nächsten Meisterschaft gar ungeschlagen in die Bezirksliga.

A-Jugend 2000/01:
Hinten v. li.: Trainer K. Leißner, T. Best, N. Bock, A. Gmehling, J. Buchmann, A. Luber, N. Döhring, A. Emonts, Spielleiter M. Luber
Vorne v. li.: F. Luber, C. Niebler, P. Czyppereck, J. Häberlein, B. Kohl, T. Gebhard, M. Schönhöfer, U. Gerstacker

Bezirksliga und Hallenkreismeisterschaft

Das erste Bezirksligajahr 2001/02 war für die Jungs sehr interessant und lehrreich. Sie konnten sich nochmals steigern und etablierten sich mit einem hervorragenden 3. Platz. Zudem „entzauberte“ (Wortwahl „HZ“) sie in der Winterpause bei der Hallenkreismeisterschaft sogar den Abosieger SK Lauf.

Abosieger entzaubert

Erste Einflüsse auf den Herrenbereich

Auch im Herrenbereich machte sich die erfolgreiche Jugendarbeit nun langsam bemerkbar. Nach zwei Jahren in der Kreisklasse 2001/02 und 2002/03, folgte als Zweitplatzierte hinter dem SV Neuhaus wieder der Aufstieg in die Kreisliga. Der damalige Trainer Manfred Melchner setzte hier von Anfang an auf die Jugend, da die erste Mannschaft schon etwas in die Jahre gekommen war. Mit dabei von den jüngeren Jahrgängen waren Spieler wie Ingo Döhring, Nico Döhring, Norbert Bock, Alexander Gmehling, Benny Kohl, Florian Luber und Thomas Gebhard.

1. Mannschaft 2002/03:
Hinten v. li: Ingo Döhring, Nico Döhring, Rainer Scharrer, Detlef Seidler, Herbert Häberlein, Norbert Bock, Bernd Wolf, Alexander Gmehling
Vorne v. li: Benjamin Kohl, Walter Rümpelein, Maurice Bruce, Florian Luber, Thomas Gebhard, Manfred Melchner, Roland Wolf

Zurück in die Jugend

Die A-Jugend sorgte zeitgleich zur Meisterschaft der Ersten Mannschaft in der Saison 2002/03 mit dem Gewinn des Sparkassen-Pokals für Furore . Sie gewann das Endspiel gegen den SC Feucht mit 3:2. Die Bezirksliga wurde erneut mit Platz 3 abgeschlossen.

A-Jugend steigt in die Bezirksoberliga auf

Ein Jahr später 2003/04 gelang der A-Jugend, weiterhin unter der Regie von Trainer Karl-Heinz Leißner und Betreuer Manfred Luber, gar die Meisterschaft in der Bezirksliga sowie die erneute Hallenkreismeisterschaft.

U19 – SC Rupprechtstegen 2003/04
Hinten v. li.: Betreuer Reinwald Schütz und Manfred Luber, Hans-Peter Löhner, Alexander Emonts, Thomas Schunk, Stefan Grytzik, Benjamin Raum, Gerd Pirner, Marco Schönhöfer, Trainer Karlheinz Leißner
Vorne v. li: Peter Lösch, Johannes Gebhard, Thomas Luber, Stefan Singer, Daniel Oertel, Uwe Gerstacker, Jörg Mielewski, Sebastian Schütz Seitlich oben: Sebastian Dalles, unten: Michael Böhm
Es fehlen: Torsten Herzog, Pascal Czyperreck

Wieder hoch in die Herren

Die Herrenmannschaft schloss die Kreisliga in die Spielzeit 2003/04 mit einem guten 5. Platz ab. Die sich anschließende Saison 2004/05 gestaltete bis zur Winterpause nicht so rosig. Nach dem 14. Spieltag befand man sich in der Kreisliga auf dem vorletzten Tabellenplatz. Interimsmäßig übernahm kurzfristig Detlef Seidler das Traineramt von Manfred Melchner, eher er den Staffelstab an den erfolgreichen Jugendtrainer Karlheinz Leißner weitergab. Dieser konnte seine früheren Schützlinge aus der Jugend stabilisieren, sodass man die Saison noch rettete und die Kreisligasaison mit dem 9. Platz beendete.

Jetzt geht`s rund

In den Spielzeiten 2005/06 und 2006/07 erreicht die Erste Mannschaft zweimal den 4. Platz. Der B-Jugendjahrgang von 1998 ist damit endgültig im Herrenbereich angekommen und eine feste Größe in der Kreisliga. Vom Mittefeld der Tabelle konnte man sich jeweils klar absetzen. Für ganz nach vorne fehlte aber immer noch ein gutes Stück.

1. Mannschaft Saison 2006/07
Hinten v. li.: S. Singer, B. Raum, R. Wolf, P. Lösch, G. Pirner, H. Löhner, N. Döhring, M. Schönhöfer, Trainer K. Leißner
Vorne v. li.: P. Vogel, T. Gebhard, M. Bruce, J. Leissner, U. Gerstacker

4 spektakuläre und emotionale Spiele mit
4 Siegen in 13 Tagen

Die Kreisligasaison 2007/08 war sicher sehr besonders und das Saisonende hält wohl jedem Superlativ stand. Sowohl Spieler als auch die treuen SCR-Anhänger durften Spiele und Momente erleben, wie man sie wohl nur von Bildern aus dem Fernsehen bei Weltmeisterschaften kennt. Nicht jedem Amateurfußballer auf Kreis- oder auch Bezirksebene ist so etwas vergönnt.

Man hatte zu Beginn der Saison 2007/08 nun einen eingeschworenen Haufen junger und hungriger Fußballer beisammen, die sich durch die gemeinsamen Jahre in der A-Jugend nicht nur auf dem Platz, sondern auch privat prima verstanden. Durch ein paar Ergänzungen von außen wurde das Team noch schlagkräftiger. So konnte der Abstand an die Tabellenspitze weiter verkürzt werden.

Der letzte Spieltag und das Entscheidungsspiel

In einem Herzschlagfinale gelang am letzten Spieltag der nicht mehr für möglich gehaltene Sprung auf den zweiten Tabellenplatz. Der SCR siegte in einem turbulenten Spiel mit 5:3 beim SV Schwaig. Parallel patzte der stärkste Konkurrent FC Troschenreuth und spielte gegen den ASV Auerbach überraschend nur Remis, sodass der SCR am Ende punktgleich mit dem TSV Gräfenberg war. Es folgte bereits unter der Woche, am Mittwoch, ein sehr enges Ausscheidungsspiel gegen den TSV Gräfenberg um Platz 2, welches der SCR mit 1:0 verdient für sich entschied.

Uwe Gerstacker im Spiel beim SV Schwaig
Benny Dietz im Spiel beim SV Schwaig
Goldenes Tor durch Dietz – Artikel in der Hersbrucker Zeitung
Jubel nach dem 1:0 gegen den TSV Gräfenberg, v.l.n.r: Uwe Gerstacker, Benny Dietz, Matthias Schmidt, Thomas Schunk (3), Gerd Pirner, Michael Stiegler (4).

Relegationsspiel 1 – ESV Treuchtlingen

Das erste Relegationsspiel gegen den ESV Treuchtlingen ließ nicht lange auf sich warten und fand gleich am darauffolgenden Sonntag statt. Nach anfänglicher Nervosität gab in diesem Spiel das 1:0 in der 20. Minute durch M. Schmidt Sicherheit und man gewann mit 3:0.

Rupprechtstegen hat Bezirksliga im Visier – Artikel der Hersbrucker Zeitung

Relegationsspiel 2 und der Aufstieg in die Bezirksliga

Nach einer kurzen 5-tägigen Verschnaufpause mit zwei kleinen Trainingseinheiten folgte am Samstag im zweiten und alles entscheidenden Relegationsspiel der große Showdown. Gegner, der SV Kleinsendelbach, welcher um den Verbleib in der Bezirksliga kämpfte. In einem packenden Krimi entschied der SCR das Spiel mit 4:3 für sich. Der Aufstieg in die Bezirksliga Nord war damit perfekt, was gleichzeitig den bis Dato größten Erfolg der Vereinsgeschichte bedeutete.

Rupprechtstegen hat Nase vorn – Artikel der Hersbrucker Zeitung
Relegationsspiel SV Kleinsendelbach

Das erste Mal Bezirksliga, ein Lehrjahr

Die erste Saison in der Bezirksliga brachte die junge Mannschaft, nach all den erfolgreichen Jahren, das erste Mal so richtig an die spielerischen, mentalen und wohl auch charakterlichen Grenzen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte man sich bis zur Winterpause stabilisieren. In der Rückrunde wurden allerdings 8 Spiele hintereinander verloren, was am Ende den 15. Platz und somit den Abstieg zur Folge hatte.

Die Ältere Generation „AH“ kann es auch noch

Im Juni 2009 gewinnt die Senioren B  (=Ü-40) die Kreismeisterschaft.

Senioren 2009:
Hinten von li.: Bernd Schön, Klaus Zeltner, Frank Deinzer, Udo Lambert, Martin Sperber, Stefan Bauer, Michael Ochsenkühn
Vorne von li: Manfred Weber, Helmut Pickelmann, Detlef Seidler, Hartmut Hofmann, Manfred Kanzog, Roland Wolf

Bezirksmeisterschaft Senioren B – Halbfinale

Im August 2009 schaffte es unsere Senioren B gar bis ins Halbfinale der Bezirksmeisterschaft. Hier musste man sich mit 1:3 (1:2) der SG Unterferrieden geschlagen geben.

Zurück in der Kreisliga

Karlheinz Leissner

In der Kreisligasaison 2009/10 musste sich die Erste Mannschaft nach dem Abstieg zunächst wieder zusammenraufen. Von den ersten 5 Spielen wurden 4 verloren. Danach fand das Team aber zum Glück wieder zu ihrer alten Spielfreude zurück. Dem langjährigen Erfolgstrainer Karlheinz Leißner konnte so zum Saisonende mit dem 3. Platz ein versöhnlicher und toller Abschluss von insgesamt 12 überragenden Jahren beim SCR bereitet werden.

Weggefährte von Leißner: Manfred Luber
Weggefährte von Leißner: Peter Remin

Es geht noch besser!!! – Doppelmeisterschaft

Roland Winkler

2007/08 war eigentlich emotional kaum zu toppen. Doch 2010/11 war mindestens gleichwertig. Unter dem neuen und sehr erfahrenen Trainer Roland Winkler entwickelte sich die Mannschaft noch einmal weiter. Durch seine jung gebliebene Art und seinen sehr motivierenden Ansprachen konnte er jeden einzelnen Spieler schnell zu neuen Bestleistungen anspornen. Zudem verstand er es die Fitness auf ein neues Level zu heben, ohne dass die Spielstärke darunter litt. Ergebnis war eine fulminante Saison mit 90 Toren, nur 29 Gegentoren, 68 Punkten, nur 2 Niederlagen und dem ersten Meisterschaftstitel in der Kreisliga. Dieser wurde bereits am drittletzten Spieltag perfekt gemacht. Gerd Deinzer wurde mit 28 Toren zusätzlich bester Torschütze der Kreisliga und verwies damit seinen Mannschaftskameraden Jens Leissner mit 22 Toren auf den 2. Platz. Des Weiteren stellte die Mannschaft noch zwei überragende Serien auf: 17 Spiele ohne Niederlage und 11 Siege in Folge. Kurzum: Eine hammerstarke Spielzeit der gesamten Mannschaft.

Das Sahnehäubchen zum Saisonabschluss oben drauf lieferte die Zweite Mannschaft am vorletzten Spieltag, die sich ebenfalls die Meisterschaft in der A-Klasse holte.

Feier der Doppelmeisterschaft am vorletzten Spieltag
Ein top Rundumpaket – Artikel der Hersbrucker Zeitung

Klassenerhalt in Bezirksliga und Kreisklasse, dann ging es wieder runter

2011/12: Nach der Doppelmeisterschaft und den Aufstiegen im Vorjahr schafften die Erste Mannschaft (12. Platz Bezirksliga) und die Zweite Mannschaft (10. Platz Kreisklasse) sensationell den Klassenerhalt in ihren Spielklassen. Jens Leissner wurde mit 21 Treffern gar zum Torschützenkönig in der Bezirksliga Nord von Fußballn.de mit einer personalisierten Schuhtrophäe ausgezeichnet. Eine herausragende Leistung.

Ehrung Jens Leissner – Bester Torschütze

Link zum Artikel auf unserer Homepage…

1. Mannschaft Saison 2011/12
Hinten v. li: Betreuer R. Leissner, Trainer R. Winkler, J. Mielewski, N. Döhring, D. Übler, G. Pirner, M. Stiegler, P. Vogel, T. Schunk, M. Schönhöfer
Vorne v. li: T. Huber, M. Gebsattel, J. Leissner, U. Gerstacker, S. Singer, J. Fenzl, M. Gerstacker, S. Sahin

In der Saison 2012/13 folgte für beide Mannschaften leider der Abstieg.

Letztmalig wird an der Bezirksliga gekratzt

In der Spielzeit 2013/14 ist die Erste Mannschaft in der Kreisliga als Absteiger gut dabei. Am Ende wird Platz 4 erreicht. Ein Punkt fehlte auf den zweiten Platz, der für die Relegation berechtigt hätte.

1. Mannschaft Saison 2013/14

Spielerdecke wird dünner

2014/15: Die Zweite Mannschaft bildete aufgrund von akuten Spielermangel erstmalig eine Spielgemeinschaft mit der Ersten Mannschaft des SV Alfalter. In der Winterpause kam noch der SV Hartenstein hinzu. Bei der Ersten Mannschaft ging der sportliche positive Trend erstmalig spürbar in eine andere Richtung. Es wurde nicht mehr um den Aufstieg in die Bezirksliga gespielt, sondern vielmehr um den Verbleib in der Kreisliga gekämpft. So erreichte man in den letzten beiden Spielzeiten unter Trainer Roland Winkler 2014/15 und 2015/16 erstmals jeweils einen, gemessen an den Vorjahren, eher ernüchternden 10. Tabellenplatz.

Schlussendlich stieg unsere Erste Mannschaft 2016/17 in die Kreisklasse ab und unsere Zweite Mannschaft musste in einem Ausscheidungsspiel gegen die Zweite Mannschaft des SV Neuhaus um den Verbleib in der A-Klasse eine bittere 3:1 Niederlage einstecken. Aber aufgrund der Tatsache, dass der TSV Velden zur Folgesaison unserer Herren-SG beitrat, konnten wir die A-Klassenzugehörigkeit von diesem übernehmen und stiegen somit nicht in die B-Klasse ab.

Die SG Oberes Pegnitztal wird gegründet

Gründung SG Oberes Pegnitztal

Da die Spielerdecke, trotz der Spielgemeinschaft in der Zweiten Mannschaft, in den letzten beiden Jahren immer dünner wurde, entschloss man sich die SG nochmals zu erweitern und eine generelle Spielgemeinschaft mit dem TSV Velden aufzubauen. In der Saison 2017/18 starteten somit die SG-Partner SC Rupprechtstegen, TSV Velden, SV Alfalter und SV Hartenstein erstmalig als SG Oberes Pegnitztal 1 (Kreisklasse) und SG Oberes Pegnitztal 2 (A-Klasse). Betreut wurde die SG vom ehemaligen DFB-Stützpunkttrainer Klemens Merkl, sowie Marco Schönhöfer (SCR) und Uwe Scharrer (TSV), die beide als spielende Co-Trainer fungierten.

Eine sehr große Herausforderung in dieser Saison war vor allem die gerechte Aufteilung der Heimspiele auf die Sportstätten aller SG-Partner. So fanden die Heimspiele der Ersten Mannschaft in der Vorrunde in Rupprechtstegen und in der Rückrunde in Velden statt. Bei der Zweiten Mannschaft lief es ähnlich (Hinrunde Hartenstein, Rückrunde Alfalter).

Aus sportlicher Sicht war von Beginn an abzusehen, dass die Erste Mannschaft mit ihrer Erfahrung um den sofortigen Wiederaufstieg in die Kreisliga spielt. Die Meisterschaft in der Kreisklasse durfte bereits zwei Spieltage vor Saisonende gefeiert werden. Der härteste Verfolger, der FSV Schönberg, kam am Fronleichnam in seinem Nachholspiel gegen den TSV Lauf nicht über ein 1:1 hinaus, sodass die SG sozusagen „vom Sofa aus“ bzw. in echt vom Spielfeldrand zum Meister wurde.

SG feiert in Schönberg -> Meisterschaft auf dem Sofa

Zurück in der Kreisliga

2018/19: Mehrere langjährige und erfahrene Spieler standen der Ersten Mannschaft leider nicht mehr zur Verfügung. Die sehr junge Mannschaft tat sich in der Kreisliga schwer und musste am Ende den direkten Wiederabstieg in die Kreisklasse hinnehmen.

Neues Trainerteam ab 2019

Im Sommer 2019 übernahm mit Rainer Scharrer ein echtes SCR-Urgestein die SG Oberes Pegnitztal. Er betreute bereits von 2003 bis 2012 die Zweite Mannschaft. Parallel engagierte er sich sehr erfolgreich von 2006 bis 2019 auch als Juniorentrainer in nahezu allen Juniorenteams des SCR. Als spielender Trainer für die Zweite Mannschaft wurde ihm Taner Karaca zur Seite gestellt.

Trainingsauftakt Sommer 2019:
Vorne von links: Taner Karaca, Fabio, Pickel, Tobias Seitz, Trainer Rainer Scharrer

Die Spielzeit 2019/20/21 kann bedingt durch die Corona-Pandemie nicht richtig eingeordnet werden. Sie wurde im Mai 2021 unter Anwendung der Quotientenregel abgebrochen. Die Erste Mannschaft befand sich im Mittelfeld (7. Platz) der Kreisklasse. Die Zweite Mannschaft lag in der A-Klasse etwas weiter hinten (11. Platz).

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