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08.11.2019 – (SG) TSV Neunkirchen : (SG) SV Plech2 1:1 (0:0)
Mit einem Sieg gegen den Tabellenführer aus Neunkirchen am Brand hätten wir im letzten Spiel der Qualifikationsrunde aus eigener Kraft noch den Sprung in die Aufstiegsrunde klar machen können. Dank der besten Saisonleistung hatten wir den bislang verlustpunktfreien Gegner tatsächlich am Rande einer Niederlage, ehe wir aufgrund eines taktischen Schnitzers doch noch den Ausgleich hinnehmen mussten. Die Kinder waren hellwach und gaben von Beginn an alles, so dass sich eine ausgeglichene D-Jugend-Begegnung auf hohem Niveau entwickelte. Zunächst konnten die körperlich überlegenen Gastgeber dabei noch die besseren Torchancen für sich verbuchen und Torhüterin L. Schmidt musste einige Male im eins-gegen-eins in höchster Not retten. In der zweiten Viertelstunde der ersten Halbzeit erspielten wir uns dann ebenfalls einige hochkarätige Tormöglichkeiten, wodurch der 0:0 Pausenstand ein gerechtes Ergebnis darstellte, wobei beide Teams schon einen oder zwei Treffer hätten erzielen hätten müssen. Wir nahmen den Schwung vor dem Seitenwechsel erfreulicherweise mit und machten zu Beginn der zweiten Halbzeit weiterhin mächtig Druck. Nach einem vergebenen Foulneunmeter war es in der 40. Minute dann endlich soweit. L. Stauffer wurde auf halblinks freigespielt, behielt allein vor dem Gästetorhüter die Nerven und schob zum 0:1 ins lange Eck ein. In der Folgezeit mussten wir zwar stets auf der Hut sein, waren in Summe jedoch dem 0:2 näher, als die Heimmannschaft dem Ausgleich. Neunkirchen warf in den letzten 10 Minuten einerseits alles nach vorne und wirkte dabei andererseits jedoch zunehmend plan- und hilfloser, womit der Sieg in greifbare Nähe rückte. Als der Schiedsrichter die allerletzte Spielminute ansagte, gleichzeitig auf Abstoß für uns entschied und wir uns das Leder in aller Seelenruhe zurechtlegten, war der Käse praktisch schon gegessen. Jetzt folgte allerdings eine kleine Unkonzentriertheit, die wohl entscheidend gewesen sein dürfte. Anstatt den Ball lang und weit in die gegnerische Hälfte zu schlagen, führten wir den Abstoß völlig überraschend kurz aus dem Strafraum nach halbrechts aus. Prompt ging das Leder völlig unnötig verloren und es entstand zwar keine direkte Torgefahr, aber nun hatten wir den Gegner in der eigenen Hälfte im Ballbesitz und konnten uns das Spielgerät einfach nicht mehr zurückholen. So kam es, wie es kommen musste – eine ungezielte Hereingabe von rechts setzte kurz vor Torhüterin Lisa Schmidt noch einmal unglücklich auf, sie konnte das Leder nicht festhalten, ließ es nach vorne abprallen und ein Stürmer staubte mit dem Schlusspfiff zum 1:1 Ausgleich ab. Unmittelbar nach Spielende war der Schock groß und es flossen zahlreiche Tränen, während die Heimmannschaft die jetzt für sie sichere Meisterschaft feierte. Auch die Glückwünsche des Schiedsrichters, der Neunkirchner Betreuer und der Neunkirchner Zuschauer für diese packende Begegnung konnten die Kinder zunächst nicht trösten. Als es an die Heimfahrt ging, war die Sache aber bei den meisten schon wieder vergessen und die Jungs waren zurecht stolz, dass sie als einzige in diesem Herbst für einen Punktverlust beim heutigen Gastgeber sorgen konnten. Da die JFG Regnitztal wohl am grünen Tisch noch drei Punkte wegen Nichtantritts von Tabellenschlusslicht Obertrubach zugesprochen bekommen wird, dürfte für uns nur der undankbare vierte Tabellenplatz übrig bleiben. Dies ist zwar schade, allerdings nicht gänzlich unverdient. Unter den vier Teams, die den Sprung in eine Aufstiegsgruppe unter sich ausmachten, schnitten wir bei den direkten Auseinandersetzungen am Ende klar am Schlechtesten ab. Auch ein Sieg gegen Neunkirchen hätte an dieser Tatsache nicht wirklich etwas geändert, wenngleich es in diesem Fall in Bezug auf den Tabellenplatz für uns gut ausgegangen wäre.

Die Herbstrunde 2019-2020 der Quali-Gruppe4 des Kreises Erlangen-Pegnitzgrund ist beendet und unsere U13/D2 belegt mit 16 Punkten und einem Torverhältnis von 36:12 den 4. Tabellenplatz.


02.11.2019 – (SG) SV Plech2 : (SG) FC Thuisbrunn 1:3 (0:0)
Das Heimspiel gegen die SG vom Fünf-Seidla-Steig war insofern richtungsweisend, indem wir in der Qualifikationsrunde den Sprung in eine Aufstiegsgruppe hätten fest machen können. Dank drei Punkten Vorsprung auf den Gegner lagen die Vorteile dabei sogar noch in unserer Hand. Wir erwarteten den bisherigen Spielergebnissen nach eine Mannschaft, die einerseits zwar wenige Tore erzielt, andererseits jedoch vor dem eigenen Kasten auch nicht viel zulässt. Trotz eingehender diesbezüglicher Hinweise vor der Partie ließen wir uns am Ende vom in der Defensive robust auftretenden und auf schnelle Konter lauernden Gegner den Schneid abkaufen. Die erste Halbzeit verlief dabei unterm Strich sehr ausgeglichen. In einigen Situationen, in denen wir gutes Passspiel zeigten, hatten wir unsere Möglichkeiten. Etwa genauso oft verloren wir allerdings zu viele Zweikämpfe am Stück, was wiederum Thuisbrunn Torchancen eröffnete. Bereits hier deutete es sich an, dass die Chancen der Gäste zwingender waren als unsrige, dennoch stellte das 0:0 zur Pause einen überaus gerechten Zwischenstand dar. Wie so oft in engen Begegnungen erwischten wir auch diesmal leider keinen guten Start in die zweite Halbzeit und fingen uns kurz nach Wiederanpfiff das befürchtete „Ei“ zum 0:1. Die Uhr zeigte die 34. Minute an, als Torhüterin L. Schmidt das Leder bei einem Fernschuss nicht festhalten konnte. Im Anschluss war man sich uneins, ob L. Schmidt mit der Hand oder ein Abwehrspieler mit dem Fuß nachfassen sollte, ein Angreifer lachte sich ins Fäustchen und erzielte die Führung. In der 38. Minute hatten die Gäste bei einem Freistoß von der linken Außenbahn das notwendige Glück und legten zum für sie richtigen Zeitpunkt das 0:2 per Sonntagsschuss hoch ins lange Eck nach. Dadurch stellte das 1:2 durch J. Schlosser im direkten Gegenzug eben nicht den Ausgleich sondern lediglich den Anschlusstreffer dar und wir mussten weiterhin dem Rückstand hinterher laufen. Den Schlusspunkt zum 1:3 setzen die Gäste bereits in der 44. Minute nach einem erneuten Missverständnis zwischen Torhüterin L. Schmidt und einem defensiven Mitspieler bei einem langen Ball, welchen Thuisbrunn eiskalt ausnutzte. Die Schlussviertelstunde war letztlich der einzige Zeitraum in diesem Spiel, bei dem man den Kindern wirklich einen Vorwurf machen muss. Im Großen und Ganzen hatten wir schlichtweg einen eher schlechten Tag, an dem uns wenig gelang und wir uns die Spielweise unserer Kontrahenten aufdrängen ließen. Nun wurde bei vielen misslungenen Aktionen allerdings vermehrt die Schuld bei anderen gesucht. Da waren die unfairen Gegner, die sich im Zweikampf die Bälle holten, anstatt sie uns einfach zu überlassen. Da war der Schiedsrichter, der unerklärlicherweise auf Einwurf an der Mittellinie entschied und das nur, weil das Leder im Aus gewesen war. Darüber hinaus waren das Gras zu grün, der Boden zu nass und der Ball zu rund. In der Konsequenz konnten wir uns zwar noch einige Tormöglichkeiten erarbeiten, es wurde aber nicht wirklich Druck aufgebaut und wir hatten nicht mehr Chancen als der Gegner, womit man niemals das Gefühl bekam, dass wir die Partie drehen könnten. Erschreckend war in dieser Phase, dass wir jetzt sogar bei gewonnenen Zweikämpfen oft den Ball verloren, weil wir einfach nicht wussten, was man mit der Eroberung anfangen könnte. Diese Begegnung führte uns vor Augen, dass wir in gewissen Bereichen Defizite und somit enormes Verbesserungspotential besitzen. Einsatzwille war heute durchaus vorhanden, wir agierten – vor allem in der zweiten Spielhälfte – jedoch meist zu kopflos. Die Situation bei den Zweikämpfen lässt sich am Besten mit dem Satz „.. fast hätten wir ihn gehabt ..“ beschreiben. Stets ein wenig zu zögerlich und ängstlich, führte unser Verhalten in vielen Fällen zum berühmten halben Schritt, den wir zu spät dran waren. Gelang es uns doch einmal, als Erster am Ball zu sein, wurde das Spielgerät oftmals wieder irgendwie einem Gegner in den Fuß gespielt, anstatt es erst einmal zu sichern und in den eigenen Reihen zu halten. Darüber hinaus offenbarten wir immer wieder die gleichen Schwächen im Stellungsspiel, woraus die meisten Torchancen der Gäste entstanden. Insgesamt war es allen Unkenrufen zum Trotz kein schlechter Auftritt, aber eben zu wenig, um am Ende vielleicht doch einen Punkt im Neuhauser Waldstadion zu behalten. Da wir im Qualifikationsrundenfinale beim ungeschlagenen Tabellenführer ran müssen und mit unseren beiden Kontrahenten aus Thuisbrunn und dem Regnitztal jetzt punktgleich sind, liegen die Trümpfe nun eher bei den genannten beiden Mannschaften. Dennoch können wir es immer noch aus eigener Kraft in die Aufstiegsgruppe schaffen und auch ein knappes Scheitern wäre keine Katastrophe, da wir in diesem Fall wohl ebenfalls im Frühjahr auf keine leichten Gegner stoßen würden. Oberstes Ziel ist es, im Frühjahr möglichst in jeder Partie auf Augenhöhe gefordert zu werden und dies dürfte mit großer Wahrscheinlichkeit bereits erreicht sein.


25.10.2019 – (SG) FC Wichsenstein2 : (SG) SV Plech2 0:11 (0:6)
Die D2 der (SG) FC Wichsenstein erreichte gegen den Tabellenprimus aus Neunkirchen, der bis dato alles hoch gewonnen hatte, eine respektable 3:2 Niederlage. Wobei der Siegtreffer in der letzten Minute per Elfmeter für Neunkirchen erzielt wurde. Die Richter/Belzner/Kasper/Laus-Schützlinge waren also gewarnt und alle gingen mit dem nötigen Respekt in die Partie und zeigten eine sehr gute und couragierte Leistung. Vor allem die Einstellung war vorbildlich. Mit dem ersten Angriff über J. Schlosser und einem nachfolgenden Zuspiel auf B. Richter erzielte dieser das frühe 1:0. Dies gab der Mannschaft, anders als im Spiel gegen Obertrubach, Sicherheit und Spielfreude. In der Offensive wurden mit schönen Kombinationen Torchancen herausgespielt, was sich auch im Halbzeitstand in Höhe von 0:6 aus Sicht der Gastgeber wiederspiegelte. Die Wichsensteiner waren mit einigen Konter immer wieder mal gefährlich, aber vom umsichtig in der zentralen Innenverteidigung agierenden J. Schmidt wurden diese vereitelt, oder wenn doch mal ein Spieler durchkam von seiner Schwester L. Schmidt zunichte gemacht. In Halbzeit zwei schaltete der Gast erst einmal einen Gang zurück und der FC Wichsenstein fand jetzt besser ins Spiel. Die Gastgeber hatten jedoch bei einigen Abschlüssen Pech, da mehrere Aluminiumtreffer einen Torerfolg für die FC’ler verhinderte. Von den 4 Flutlichtmasten waren nur die Hälfte funktionstüchtig und zwar auf der Angriffsseite der Gäste. Ob das letztendlich die Ursache für die Angriffsschwäche von Wichsenstein war, bleibt dahingestellt. Im weiteren Verlauf des 2. Spielabschnitts legten die Plecher wieder einen Zahn zu und generierten weitere Einschussmöglichkeiten. Mit seinem Fünferpack war J. Schlosser maßgeblich am 0:11-Auswärtssieg beteiligt. Schön ist auch, dass andere Spieler Tore erzielten und so die geschlossene Mannschaftsleistung abrundeten. Herauszuheben ist F. Belzner, der in diesem Spiel gezeigt hat, dass er den Unterschied mit einer konzentrierten Leistung machen kann, wenn er denn seine Emotionen im Griff hat. Die weiteren Treffer wurden von L. Stauffer, L. Lipfert, T. Körber, F. Belzner und L. Gebhardt. Unsere D2 trifft nun am kommenden Samstag auf den Viert platzierten (SG) FC Thuisbrunn und eine Woche später geht es zum Tabellenführer nach Neunkirchen am Brand. Um in der Herbst-Quali-Runde eine gute Platzierung zu erreichen, benötigt das Team aus diesen zwei Begegnungen mindestens ein Remis. Das ist zu schaffen und das Betreuerteam wird die Mannschaft entsprechend einstellen, um dieses Ziel zu realisieren.


19.10.2019 – (SG) SV Plech2 : (SG) SpVgg Obertrubach 4:0 (1:0)
Mit der SpVgg Obertrubach erwarteten wir beim Heimspiel im Neuhauser Waldstadion eine Art Aufbaugegner, bei welchem wir hofften, uns die mittlerweile chronisch zu drohende Abschlussschwäche ein wenig von der Seele zu schießen. Dieser Plan ging nur teilweise auf, indem genau die genannte Torschusspanik die Sache lange Zeit sehr spannend machte. Am Anfang schien es eine entspannte Sache zu werden. Wir erwischten einen Traumstart, als wir uns direkt nach dem Anpfiff am Gästestrafraum das Leder holten und J. Schlosser daraufhin in der 1. Minute das 1:0 erzielte. Womöglich hatte jedoch diese frühe Führung den unerwünschten Effekt, dass wir die Sache etwas zu locker nahmen. Im Anschluss verfielen wir nämlich wieder in den Trott der letzten beiden Wochenenden – wir waren optisch stets leicht überlegen und an weiteren Torerfolgen dran, aber etwas wirklich Zwingendes kam nicht dabei heraus. Da uns in der Defensive, vor allem bei langen Bällen, ein ums andere Mal kleine Missverständnisse unterliefen, die auch unseren Gegnern Chancen eröffneten, war die knappe Führung nicht gerade ein beruhigendes Ruhekissen. Erst kurz vor dem Seitenwechsel hatte man langsam das Gefühl, dass Tempo und Zielstrebigkeit in unsere Angriffe kamen, es blieb jedoch vorerst beim 1:0 Minivorsprung zur Pause. Die Kinder konnten den aufkommenden Schwung allerdings in die zweite Halbzeit mitnehmen und in der 38. Minute war es endlich soweit. L. Staufer wurde auf halblinks freigespielt, hängte alle Verfolger ab und schoss von der Strafraumgrenze zum 2:0 ein. Man kann nicht behaupten, dass ab diesem Zeitpunkt alles von alleine lief, unterm Strich war es aber die ersehnte Kehrtwende. Es folgten nun immer wieder Spielabschnitte, in denen wir Möglichkeiten im Minutentakt verbuchen durften und als Konsequenz dessen fand nahezu automatisch ab und an der Ball sein Ziel. In der 43. Minute belohnte sich Abwehrrecke L. Gebhard selbst, indem er nach einem Schuss aus kurzer Distanz den Abpraller verwertete und so seine heute bärenstarke Leistung mit dem Treffer zum 3:0 krönte. Dies war letztlich die Vorentscheidung und in der 55. Minute markierte J. Schlosser nach einer halbhohen Hereingabe von rechts am langen Pfosten den 4:0 Endstand. Auch heute spielten wir die Sache lange Zeit zu kompliziert, zu fahrig und zu mutlos, um wirklich gute Einschussmöglichkeiten zu generieren. Bis zum gegnerischen Strafraum sah es meist recht gut aus, dort wollte uns jedoch der letzte Pass, das letzte Dribbling oder der Torschuss nicht gelingen. Erst mit zunehmender Spieldauer wurden wir wieder zielstrebiger und bauten richtigen Druck auf. Trotz ordentlicher Leistung und viel Einsatzwillen blieb deshalb ein echter Befreiungsschlag aus, wenngleich die Kinder sich einen am Ende verdienten Sieg erarbeiteten.


11.10.2019 – JFG Regnitztal : (SG) SV Plech2 3:0 (1:0)
Die weite Anfahrt zum Auswärtsspiel auf dem Sportgelände in Langensendelbach brachte leider nicht den erhofften Lohn, musste unsere D2-Jugend dort doch eine sehr unglückliche Niederlage hinnehmen. Obwohl man den Kindern an diesem Abend, vor allem in der zweiten Halbzeit, so gut wie keine Vorwürfe machen konnte, waren die Gastgeber bei der Torausbeute schlicht und ergreifend ungemein effizient. Wir hatten praktisch über die kompletten 60 Minuten hinweg leichte bis sehr deutliche Feldvorteile, konnten diese, wie bereits in der Vorwoche, jedoch in zu wenige zwingende Torchancen geschweige denn etwas Zählbares ummünzen. Demgegenüber reichten der JFG fünf oder sechs nennenswerte Schüsse auf unser Gehäuse aus, um am Ende drei Treffer zu erzielen. In der ersten Halbzeit waren wir dabei lange Zeit sehr fahrig und hektisch. Dies mag daran gelegen haben, dass wir nach gutem Auftakt mit dem ersten Konter der Gastgeber in der 4. Minute umgehend mit 1:0 in Rückstand gerieten und diesem dann hinterherlaufen mussten. Aufgrund eines Schwingers über den Ball landete eine harmlose Hereingabe von der rechten Seite doch noch bei einem Stürmer der Heimmannschaft und es war passiert. Mit zunehmender Spieldauer ließen wir das Leder immer besser laufen und kamen endlich zu einigen Möglichkeiten, blieben im Abschluss allerdings recht harmlos, wodurch es beim 1:0 Pausenstand blieb. Den guten Spielfluss konnten wir in die zweite Halbzeit mitnehmen, leider aber auch die momentane Abschlussschwäche. Obwohl wir im zweiten Durchgang nahezu durchweg an einem Torerfolg dran waren, sogar einen berechtigten Strafstoß für uns verbuchten, wollte uns einfach kein Treffer gelingen. Zunächst lag dies eher an den harmlosen Schüsschen, im weiteren Verlauf kamen jedoch auch ein gut aufgelegter Torhüter oder das Aluminium als (Torver-)Hindernisse hinzu. Es war teilweise wie verhext und zu allem Überfluss gelangen den Gastgebern in der 40. Minute nach einem Konter sowie in der 54. Minute bei einem Eckball zwei weitere Tore zum 3:0 Endstand. Wenngleich das größte Manko zur Zeit schlichtweg das Verwerten der vorhandenen Möglichkeiten ist, so gibt es darüber hinaus weiteres Verbesserungspotential. Einmal ist hier die oft recht klägliche Ausführung von Eckbällen zu nennen. Bei einem Eckenverhältnis von 20:2 (oder hatte die JFG womöglich sogar tatsächlich nur den einen Eckball in der 54. Minute?) wäre sicherlich mehr herauszuholen gewesen. Zum Anderen wurden, vor allem in der ersten Halbzeit, abgefangene hohe Bälle meistens nur zurückgedroschen oder über eine regelrechte „Kerzenstafette“ unkontrolliert verarbeitet, obwohl weit und breit kein Gegenspieler in Sicht war. Ansonsten hätten sich die Kinder heute mindestens ein Unentschieden, eher mehr, verdient gehabt. Dazu müssen wir aber selbstverständlich dann auch mal wieder Tore schießen.


05.10.2019 – (SG) SV Plech2 : SG ASV Forth 4:2 (0:0)
An diesem gottlob nicht allzu verregneten Samstag gastierte die SG unter Federführung des ASV Forth bei uns in Neuhaus. In einer munteren D-Jugend-Begegnung mussten wir heute Moral beweisen und auch ein wenig die Brechstange auspacken, um am Ende die Punkte an der Pegnitz zu behalten. Während der kompletten Spielzeit waren wir optisch leicht überlegen, hatten aus unterschiedlichsten Gründen jedoch Mühe, um daraus Kapital schlagen zu können. Einerseits waren wir zwar alles andere als unkonzentriert und holten uns die Bälle, andererseits fehlte es oft an der nötigen Übersicht, um sie kontrolliert in den eigenen Reihen zu behalten. Nervös und vielleicht etwas zu sehr auf Sicherheit bedacht, wurde das Leder oft lieber lang nach vorne geschlagen, als es mit Kombinationsspiel zu probieren. Versuchten wir es doch mal mit dem Zusammenspiel, so rückten wir nach jedem Pass zu zögerlich mit nach vorne, wodurch sich der Passempfänger meist alleine in einem Pulk von Gegnern festlief. Die wenigen sich dann noch bietenden Möglichkeiten ließen wir liegen, da es uns auch aus kürzester Distanz einfach nicht gelingen wollte, das Leder schnell und mit Kraft dahinter auf das Gästegehäuse zu feuern. Immer stand entweder beim zu späten Schussversuch bereits eine Mauer von Abwehrspielern im Weg oder es kam nur eine klägliche Rückgabe zustande. Der beste Versuch war entsprechend ein Bogenlampen-Fernschuss von J. Schmidt fast von der Mittellinie, den der Torhüter gerade noch über die Querlatte lenken konnte. Demgegenüber resultierten die wenigen gegnerischen Einschussmöglichkeiten zumeist aus Leichtsinnsfehlern unsererseits, wenn der eroberte Ball nicht konsequent geklärt sondern den Gästen wieder in den Fuß gespielt wurde. Konsequenz war ein dem Spielverlauf durchaus gerecht werdendes 0:0 zur Pause, wenngleich die Chancen für eine knappe Führung vorhanden gewesen wären. Zu Beginn der zweiten Halbzeit gerieten wir dann leider urplötzlich ins Hintertreffen und hätten die Partie beinahe aus der Hand gegeben. In der 33. Minute verließ sich bei einer im Grunde genommenen harmlosen Einzelaktion eines gegnerischen Angreifers gegen drei Verteidiger jeder auf den anderen, so dass der Ballführende von der Grundlinie an Torhüterin L. Schmidt vorbei auf einen allein vor unserem Gehäuse wartenden Kollegen querlegen konnte, welcher nur noch ins leere Tor einschieben musste. Nur kurze Zeit später unterlief Torhüterin L. Schmidt eine Bogenlampe auf ihr Gehäuse um einen halben Schritt, wodurch ihr der Ball durch die Finger rutschte und zum 0:2 über die Linie rollte. Nun machten wir einerseits viel Druck nach vorne, waren in der Defensive jedoch völlig verunsichert und hätten bei einigen Kontern beinahe noch das 0:3 kassiert, was wohl die endgültige Vorentscheidung gewesen wäre. Ab etwa der 40. Minute waren wir dann drückend überlegen, brachten allerdings, wie bereits im ersten Durchgang, schlichtweg keinen nennenswerten Torabschluss zustande, womit es lange Zeit nach einer 0:2 Niederlage aussah. Dann jedoch erhielten wir unfreiwillige Unterstützung seitens der Gäste und konnten die Partie innerhalb von fünf Minuten drehen. In der 48. Minute bugsierte ein gegnerischer Abwehrspieler eine scharfe Hereingabe von rechts durch J. Schlosser zum 1:2 in die Maschen. In der 51. Minute fälschte der gleiche Spieler einen endlich mal strammen Schuss von F. Belzner von der Strafraumgrenze unhaltbar zum 2:2 Ausgleich ab. Und in der 53. Minute fand schließlich eine Flanke aus dem linken Halbfeld ihren Abnehmer in J. Schlosser, der die 3:2 Führung erzielen konnte. Im Anschluss konzentrierten die Kinder sich eher auf die Absicherung des Ergebnisses und hatten dabei trotzdem einige Male weitere Treffer auf dem Fuß, weshalb eigentlich keine brenzligen Situationen mehr zu überstehen waren. Den Schlusspunkt setzte in der 60. Minute mit dem Schlusspfiff L. Stauffer, indem er eine Einzelaktion über links aus spitzem Winkel selbst zum 4:2 verwertete. Vom Spielverlauf an sich haben wir uns eigentlich nichts vorzuwerfen, entsprechend hätte man am Ende sogar mit einer unglücklichen Niederlage leben können. In den meisten Fällen waren wir heute einfach ein wenig zu hektisch und besaßen nicht die nötige Übersicht, um die Angriffe wirklich zuende zu bringen. Dies kann im nächsten Spiel schon wieder ganz anders sein. Dass dann tatsächlich noch ein Sieg heraussprang, ist umso schöner. Grundlage hierfür war hauptsächlich, dass die Mannschaft niemals aufsteckte und den Rückstand somit noch aufholen konnte. Hier hatten wir dann auch das notwendige Glück, denn ohne die beiden „erzwungenen“ Eigentore, wäre der Knoten wahrscheinlich nicht mehr geplatzt.


20.09.2019 – (SG) TSV Brand : (SG) SV Plech2 1:7 (1:4)
Nach einer 9:1 Niederlage im Testspiel gegen die SG Auerbach in Michelfeld am Mittwoch fuhr man mit gemischten Gefühlen zum ersten Auswärtsspiel gegen die (SG) TSV Brand in der U13 Quali-Gruppe 4 Erlangen-Pegnitzgrund. Das erste Heimspiel wurde zwar mit 8:2 gewonnen – was dieser Sieg aber wirklich wert war, konnte schwer eingeschätzt werden. Gegen die (SG) TSV Brand gelang der D2 ein sehr ansprechendes Spiel und die von den Trainern Andreas Belzner, Matthias Kasper, Michael Laus und Michael Richter betreuten Schützlinge zeigten eine sehr engagierte Leistung. Von Anfang an war die (SG) SV Plech die spielbestimmende Mannschaft, die in der Defensive wenig zuließ, stets schnell und kontrolliert nach vorne spielte und sich so viele Torchancen erarbeiten konnte. Den Torreigen eröffnete der gegenüber den Vorspielen stark verbesserte B. Richter nach feiner Vorarbeit von L. Stauffer. Es folgte Chance um Chance, bei stärkeren Ausnutzen der Möglichkeiten wäre ein zweistelliges Ergebnis möglich gewesen. Es folgten die Tore 0:2 und 0:3 von J. Schlosser, der im Mittelfeld unermüdlich ackerte und vorne ein ums andere Mal für gefährliche Situationen sorgte. Einmal nicht aufgepasst und der Gegner kam zum 3:1 durch Stellungsfehler in der Abwehr der (SG) SV Plech. Fast im Gegenzug gab J. Schlosser die richtige Antwort – das bedeutete das 1:4 (Vorarbeit L. Schlosser) und war gleichzeitig der Pausenstand. In der 2. Halbzeit schaltete die SG einen Gang zurück, als es ab der 36. Minute mit dem Toreschießen fleißig weiterging. Nochmals Tore von Schlosser und Richter besiegelten wohl endgültige Hoffnungen der Gastgeber etwas Zählbares mitzunehmen. Mit einem sehenswerten Treffer zum 7:1 setzte der emsig agierende F. Belzner einen schönen Schlußpunkt in einer fairen Partie, die der erfahrene Unparteiische A. Schleinkofer fehlerfrei leitete.


 

14.09.2019 – (SG) SV Plech2 : JFG Klumpertal2 8:2 (6:2)
Zum Auftakt der neuen Saison und im ersten Spiel in der Qualifikationsgruppe 4 empfing das Team SVP2, die JFG Klumpertal2 im Neuhauser Waldstadion. Sehr viele Kinder beider Teams machten an diesem Tag eines ihrer ersten, wenn nicht gar ihr allererstes D-Jugend-Spiel, so dass im Vorfeld keinerlei Erkenntnisse vorlagen, wohin die Reise gehen könnte. Am Ende erwischten wir den deutlich besseren Start ins D-Jugend-Leben. Unsere Mannschaft präsentierte sich vom Anpfiff weg hochkonzentriert sowie Zweikampf- und spielfreudig. Teils sehr gut herausgespielt, teils mit Unterstützung des Gegners ließen die ersten Torerfolge nicht lange auf sich warten. Bereits in der 3. Minute eröffnete L. Stauffer mit seinem Schuss von halblinks an der Strafraumgrenze die Torschützenliste. Als in den Minuten 6 und 7 F. Belzner und J. Schlosser das 2:0 und 3:0 folgen ließen und in der 9. Minute L. Stauffer mit seinem zweiten Treffer das 4:0 markierte, schien die Partie sehr frühzeitig bereits gelaufen zu sein. Dieser Eindruck verstärkte sich in der Folgezeit, wobei wir hier mehrere gute Möglichkeiten liegen ließen. Es brauchte deshalb schon die Mithilfe der Gäste, um in der 14. Minute auf 5:0 zu erhöhen, und zwar einen echten „Klassiker“. Ein Abwehrspieler der JFG holte sich das Leder, wollte es klären und schoss dabei einen eigenen Mitspieler an. Der Abpraller fiel fünf Meter vor dem Gehäuse J. Schlosser vor die Füße, der nach hervorragender Annahme nur noch einschieben musste. Wir behielten jetzt zwar weiterhin ein deutliches Übergewicht an Torchancen, schalteten jedoch einen kleinen Gang zurück und es zeigte sich, dass die Sache keinesfalls automatisch immer so weitergehen würde. In den Zweikämpfen wurde nicht mehr bereits vor der Ballannahme gestört, wodurch da auch die Gästespieler zeigen konnten, was sie mit dem Leder alles können. Brenzlige Situationen hielten sich in Grenzen, aber auch dies reichte schon für zwei Gegentreffer. Das 5:1 in der 22. Minute nach einem Eckball war dabei noch etwas, mit dem man immer rechnen muss. Das 5:2 in der 27. Minute ging dann eher in Richtung Kuriositätenabteilung, als sich unsere ansonsten sehr konzentrierte Torhüterin L. Schmidt nach eigenem Abschlag von unserem Gehäuse vom direkt von der Mittellinie zurückgesendeten Ball überraschen ließ. Mit dem Pausenpfiff waren nach vielen vergebenen Möglichkeiten endlich mal wieder wir am Zug, indem F. Belzner einen Foulneunmeter zum 6:2 verwandelte. Damit musste man nur noch aufpassen, dass man nicht den Start der zweiten Halbzeit verschlief, um einer schnellen Ergebniskorrektur, die die Sache noch einmal hätte spannend machen können, vorzubeugen. Jeglicher Aufbäumversuch der Gäste wurde jedoch bereits in der 33. Minute mit dem 7:2 durch L. Stauffer ausgekontert. Im weiteren Verlauf hätte man das Ergebnis noch deutlich nach oben schrauben können, unpräzise Torabschlüsse sowie ein immer stärker werdender Gästekeeper sorgten allerdings dafür, dass viele gute Angriffe ergebnislos blieben. Somit stellte das 8:2 in der 43. Minute durch erneut L. Stauffer den Schlusspunkt in dieser Begegnung dar. Für ein erstes D-Jugend-Spiel gibt es wenig zu bemängeln. Es wurde teilweise hervorragend zusammengespielt und fast durchgehend hoher Einsatzwille gezeigt. Nur beim Spielaufbau machten wir uns die Sache oft selbst zu kompliziert. Abstöße und Abschläge vom eigenen Tor wurden überwiegend lang und weit nach vorne ausgeführt. Diese Bälle wurden zumeist erst einmal vom Gegner, der uns in diesem Bereich überlegen war, abgefangen, dann im Zweikampf oder als zweiter Ball zurückerobert und erst dann in einem kontrollierten Spielaufbau, oft aus der Abwehr heraus, verarbeitet – man hätte das Spielgerät natürlich auch einfach gleich zu einem freistehenden Abwehrspieler passen können. Diese sehr eigenwillige Taktik, das Leder erst dem Gegner zu geben, um es sich dann wieder zurückzuholen, könnte sich bei einem stärkeren Kontrahenten, der den Ball nicht so leicht wieder her schenkt, als fatal erweisen.

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