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25.10.2019 – (SG) FC Wichsenstein2 : (SG) SV Plech2 0:11 (0:6)
Die D2 der (SG) FC Wichsenstein erreichte gegen den Tabellenprimus aus Neunkirchen, der bis dato alles hoch gewonnen hatte, eine respektable 3:2 Niederlage. Wobei der Siegtreffer in der letzten Minute per Elfmeter für Neunkirchen erzielt wurde. Die Richter/Belzner/Kasper/Laus-Schützlinge waren also gewarnt und alle gingen mit dem nötigen Respekt in die Partie und zeigten eine sehr gute und couragierte Leistung. Vor allem die Einstellung war vorbildlich. Mit dem ersten Angriff über J. Schlosser und einem nachfolgenden Zuspiel auf B. Richter erzielte dieser das frühe 1:0. Dies gab der Mannschaft, anders als im Spiel gegen Obertrubach, Sicherheit und Spielfreude. In der Offensive wurden mit schönen Kombinationen Torchancen herausgespielt, was sich auch im Halbzeitstand in Höhe von 0:6 aus Sicht der Gastgeber wiederspiegelte. Die Wichsensteiner waren mit einigen Konter immer wieder mal gefährlich, aber vom umsichtig in der zentralen Innenverteidigung agierenden J. Schmidt wurden diese vereitelt, oder wenn doch mal ein Spieler durchkam von seiner Schwester L. Schmidt zunichte gemacht. In Halbzeit zwei schaltete der Gast erst einmal einen Gang zurück und der FC Wichsenstein fand jetzt besser ins Spiel. Die Gastgeber hatten jedoch bei einigen Abschlüssen Pech, da mehrere Aluminiumtreffer einen Torerfolg für die FC’ler verhinderte. Von den 4 Flutlichtmasten waren nur die Hälfte funktionstüchtig und zwar auf der Angriffsseite der Gäste. Ob das letztendlich die Ursache für die Angriffsschwäche von Wichsenstein war, bleibt dahingestellt. Im weiteren Verlauf des 2. Spielabschnitts legten die Plecher wieder einen Zahn zu und generierten weitere Einschussmöglichkeiten. Mit seinem Fünferpack war J. Schlosser maßgeblich am 0:11-Auswärtssieg beteiligt. Schön ist auch, dass andere Spieler Tore erzielten und so die geschlossene Mannschaftsleistung abrundeten. Herauszuheben ist F. Belzner, der in diesem Spiel gezeigt hat, dass er den Unterschied mit einer konzentrierten Leistung machen kann, wenn er denn seine Emotionen im Griff hat. Die weiteren Treffer wurden von L. Stauffer, L. Lipfert, T. Körber, F. Belzner und L. Gebhardt. Unsere D2 trifft nun am kommenden Samstag auf den Viert platzierten (SG) FC Thuisbrunn und eine Woche später geht es zum Tabellenführer nach Neunkirchen am Brand. Um in der Herbst-Quali-Runde eine gute Platzierung zu erreichen, benötigt das Team aus diesen zwei Begegnungen mindestens ein Remis. Das ist zu schaffen und das Betreuerteam wird die Mannschaft entsprechend einstellen, um dieses Ziel zu realisieren.


19.10.2019 – (SG) SV Plech2 : (SG) SpVgg Obertrubach 4:0 (1:0)
Mit der SpVgg Obertrubach erwarteten wir beim Heimspiel im Neuhauser Waldstadion eine Art Aufbaugegner, bei welchem wir hofften, uns die mittlerweile chronisch zu drohende Abschlussschwäche ein wenig von der Seele zu schießen. Dieser Plan ging nur teilweise auf, indem genau die genannte Torschusspanik die Sache lange Zeit sehr spannend machte. Am Anfang schien es eine entspannte Sache zu werden. Wir erwischten einen Traumstart, als wir uns direkt nach dem Anpfiff am Gästestrafraum das Leder holten und J. Schlosser daraufhin in der 1. Minute das 1:0 erzielte. Womöglich hatte jedoch diese frühe Führung den unerwünschten Effekt, dass wir die Sache etwas zu locker nahmen. Im Anschluss verfielen wir nämlich wieder in den Trott der letzten beiden Wochenenden – wir waren optisch stets leicht überlegen und an weiteren Torerfolgen dran, aber etwas wirklich Zwingendes kam nicht dabei heraus. Da uns in der Defensive, vor allem bei langen Bällen, ein ums andere Mal kleine Missverständnisse unterliefen, die auch unseren Gegnern Chancen eröffneten, war die knappe Führung nicht gerade ein beruhigendes Ruhekissen. Erst kurz vor dem Seitenwechsel hatte man langsam das Gefühl, dass Tempo und Zielstrebigkeit in unsere Angriffe kamen, es blieb jedoch vorerst beim 1:0 Minivorsprung zur Pause. Die Kinder konnten den aufkommenden Schwung allerdings in die zweite Halbzeit mitnehmen und in der 38. Minute war es endlich soweit. L. Staufer wurde auf halblinks freigespielt, hängte alle Verfolger ab und schoss von der Strafraumgrenze zum 2:0 ein. Man kann nicht behaupten, dass ab diesem Zeitpunkt alles von alleine lief, unterm Strich war es aber die ersehnte Kehrtwende. Es folgten nun immer wieder Spielabschnitte, in denen wir Möglichkeiten im Minutentakt verbuchen durften und als Konsequenz dessen fand nahezu automatisch ab und an der Ball sein Ziel. In der 43. Minute belohnte sich Abwehrrecke L. Gebhard selbst, indem er nach einem Schuss aus kurzer Distanz den Abpraller verwertete und so seine heute bärenstarke Leistung mit dem Treffer zum 3:0 krönte. Dies war letztlich die Vorentscheidung und in der 55. Minute markierte J. Schlosser nach einer halbhohen Hereingabe von rechts am langen Pfosten den 4:0 Endstand. Auch heute spielten wir die Sache lange Zeit zu kompliziert, zu fahrig und zu mutlos, um wirklich gute Einschussmöglichkeiten zu generieren. Bis zum gegnerischen Strafraum sah es meist recht gut aus, dort wollte uns jedoch der letzte Pass, das letzte Dribbling oder der Torschuss nicht gelingen. Erst mit zunehmender Spieldauer wurden wir wieder zielstrebiger und bauten richtigen Druck auf. Trotz ordentlicher Leistung und viel Einsatzwillen blieb deshalb ein echter Befreiungsschlag aus, wenngleich die Kinder sich einen am Ende verdienten Sieg erarbeiteten.


11.10.2019 – JFG Regnitztal : (SG) SV Plech2 3:0 (1:0)
Die weite Anfahrt zum Auswärtsspiel auf dem Sportgelände in Langensendelbach brachte leider nicht den erhofften Lohn, musste unsere D2-Jugend dort doch eine sehr unglückliche Niederlage hinnehmen. Obwohl man den Kindern an diesem Abend, vor allem in der zweiten Halbzeit, so gut wie keine Vorwürfe machen konnte, waren die Gastgeber bei der Torausbeute schlicht und ergreifend ungemein effizient. Wir hatten praktisch über die kompletten 60 Minuten hinweg leichte bis sehr deutliche Feldvorteile, konnten diese, wie bereits in der Vorwoche, jedoch in zu wenige zwingende Torchancen geschweige denn etwas Zählbares ummünzen. Demgegenüber reichten der JFG fünf oder sechs nennenswerte Schüsse auf unser Gehäuse aus, um am Ende drei Treffer zu erzielen. In der ersten Halbzeit waren wir dabei lange Zeit sehr fahrig und hektisch. Dies mag daran gelegen haben, dass wir nach gutem Auftakt mit dem ersten Konter der Gastgeber in der 4. Minute umgehend mit 1:0 in Rückstand gerieten und diesem dann hinterherlaufen mussten. Aufgrund eines Schwingers über den Ball landete eine harmlose Hereingabe von der rechten Seite doch noch bei einem Stürmer der Heimmannschaft und es war passiert. Mit zunehmender Spieldauer ließen wir das Leder immer besser laufen und kamen endlich zu einigen Möglichkeiten, blieben im Abschluss allerdings recht harmlos, wodurch es beim 1:0 Pausenstand blieb. Den guten Spielfluss konnten wir in die zweite Halbzeit mitnehmen, leider aber auch die momentane Abschlussschwäche. Obwohl wir im zweiten Durchgang nahezu durchweg an einem Torerfolg dran waren, sogar einen berechtigten Strafstoß für uns verbuchten, wollte uns einfach kein Treffer gelingen. Zunächst lag dies eher an den harmlosen Schüsschen, im weiteren Verlauf kamen jedoch auch ein gut aufgelegter Torhüter oder das Aluminium als (Torver-)Hindernisse hinzu. Es war teilweise wie verhext und zu allem Überfluss gelangen den Gastgebern in der 40. Minute nach einem Konter sowie in der 54. Minute bei einem Eckball zwei weitere Tore zum 3:0 Endstand. Wenngleich das größte Manko zur Zeit schlichtweg das Verwerten der vorhandenen Möglichkeiten ist, so gibt es darüber hinaus weiteres Verbesserungspotential. Einmal ist hier die oft recht klägliche Ausführung von Eckbällen zu nennen. Bei einem Eckenverhältnis von 20:2 (oder hatte die JFG womöglich sogar tatsächlich nur den einen Eckball in der 54. Minute?) wäre sicherlich mehr herauszuholen gewesen. Zum Anderen wurden, vor allem in der ersten Halbzeit, abgefangene hohe Bälle meistens nur zurückgedroschen oder über eine regelrechte „Kerzenstafette“ unkontrolliert verarbeitet, obwohl weit und breit kein Gegenspieler in Sicht war. Ansonsten hätten sich die Kinder heute mindestens ein Unentschieden, eher mehr, verdient gehabt. Dazu müssen wir aber selbstverständlich dann auch mal wieder Tore schießen.


05.10.2019 – (SG) SV Plech2 : SG ASV Forth 4:2 (0:0)
An diesem gottlob nicht allzu verregneten Samstag gastierte die SG unter Federführung des ASV Forth bei uns in Neuhaus. In einer munteren D-Jugend-Begegnung mussten wir heute Moral beweisen und auch ein wenig die Brechstange auspacken, um am Ende die Punkte an der Pegnitz zu behalten. Während der kompletten Spielzeit waren wir optisch leicht überlegen, hatten aus unterschiedlichsten Gründen jedoch Mühe, um daraus Kapital schlagen zu können. Einerseits waren wir zwar alles andere als unkonzentriert und holten uns die Bälle, andererseits fehlte es oft an der nötigen Übersicht, um sie kontrolliert in den eigenen Reihen zu behalten. Nervös und vielleicht etwas zu sehr auf Sicherheit bedacht, wurde das Leder oft lieber lang nach vorne geschlagen, als es mit Kombinationsspiel zu probieren. Versuchten wir es doch mal mit dem Zusammenspiel, so rückten wir nach jedem Pass zu zögerlich mit nach vorne, wodurch sich der Passempfänger meist alleine in einem Pulk von Gegnern festlief. Die wenigen sich dann noch bietenden Möglichkeiten ließen wir liegen, da es uns auch aus kürzester Distanz einfach nicht gelingen wollte, das Leder schnell und mit Kraft dahinter auf das Gästegehäuse zu feuern. Immer stand entweder beim zu späten Schussversuch bereits eine Mauer von Abwehrspielern im Weg oder es kam nur eine klägliche Rückgabe zustande. Der beste Versuch war entsprechend ein Bogenlampen-Fernschuss von J. Schmidt fast von der Mittellinie, den der Torhüter gerade noch über die Querlatte lenken konnte. Demgegenüber resultierten die wenigen gegnerischen Einschussmöglichkeiten zumeist aus Leichtsinnsfehlern unsererseits, wenn der eroberte Ball nicht konsequent geklärt sondern den Gästen wieder in den Fuß gespielt wurde. Konsequenz war ein dem Spielverlauf durchaus gerecht werdendes 0:0 zur Pause, wenngleich die Chancen für eine knappe Führung vorhanden gewesen wären. Zu Beginn der zweiten Halbzeit gerieten wir dann leider urplötzlich ins Hintertreffen und hätten die Partie beinahe aus der Hand gegeben. In der 33. Minute verließ sich bei einer im Grunde genommenen harmlosen Einzelaktion eines gegnerischen Angreifers gegen drei Verteidiger jeder auf den anderen, so dass der Ballführende von der Grundlinie an Torhüterin L. Schmidt vorbei auf einen allein vor unserem Gehäuse wartenden Kollegen querlegen konnte, welcher nur noch ins leere Tor einschieben musste. Nur kurze Zeit später unterlief Torhüterin L. Schmidt eine Bogenlampe auf ihr Gehäuse um einen halben Schritt, wodurch ihr der Ball durch die Finger rutschte und zum 0:2 über die Linie rollte. Nun machten wir einerseits viel Druck nach vorne, waren in der Defensive jedoch völlig verunsichert und hätten bei einigen Kontern beinahe noch das 0:3 kassiert, was wohl die endgültige Vorentscheidung gewesen wäre. Ab etwa der 40. Minute waren wir dann drückend überlegen, brachten allerdings, wie bereits im ersten Durchgang, schlichtweg keinen nennenswerten Torabschluss zustande, womit es lange Zeit nach einer 0:2 Niederlage aussah. Dann jedoch erhielten wir unfreiwillige Unterstützung seitens der Gäste und konnten die Partie innerhalb von fünf Minuten drehen. In der 48. Minute bugsierte ein gegnerischer Abwehrspieler eine scharfe Hereingabe von rechts durch J. Schlosser zum 1:2 in die Maschen. In der 51. Minute fälschte der gleiche Spieler einen endlich mal strammen Schuss von F. Belzner von der Strafraumgrenze unhaltbar zum 2:2 Ausgleich ab. Und in der 53. Minute fand schließlich eine Flanke aus dem linken Halbfeld ihren Abnehmer in J. Schlosser, der die 3:2 Führung erzielen konnte. Im Anschluss konzentrierten die Kinder sich eher auf die Absicherung des Ergebnisses und hatten dabei trotzdem einige Male weitere Treffer auf dem Fuß, weshalb eigentlich keine brenzligen Situationen mehr zu überstehen waren. Den Schlusspunkt setzte in der 60. Minute mit dem Schlusspfiff L. Stauffer, indem er eine Einzelaktion über links aus spitzem Winkel selbst zum 4:2 verwertete. Vom Spielverlauf an sich haben wir uns eigentlich nichts vorzuwerfen, entsprechend hätte man am Ende sogar mit einer unglücklichen Niederlage leben können. In den meisten Fällen waren wir heute einfach ein wenig zu hektisch und besaßen nicht die nötige Übersicht, um die Angriffe wirklich zuende zu bringen. Dies kann im nächsten Spiel schon wieder ganz anders sein. Dass dann tatsächlich noch ein Sieg heraussprang, ist umso schöner. Grundlage hierfür war hauptsächlich, dass die Mannschaft niemals aufsteckte und den Rückstand somit noch aufholen konnte. Hier hatten wir dann auch das notwendige Glück, denn ohne die beiden „erzwungenen“ Eigentore, wäre der Knoten wahrscheinlich nicht mehr geplatzt.


20.09.2019 – (SG) TSV Brand : (SG) SV Plech2 1:7 (1:4)
Nach einer 9:1 Niederlage im Testspiel gegen die SG Auerbach in Michelfeld am Mittwoch fuhr man mit gemischten Gefühlen zum ersten Auswärtsspiel gegen die (SG) TSV Brand in der U13 Quali-Gruppe 4 Erlangen-Pegnitzgrund. Das erste Heimspiel wurde zwar mit 8:2 gewonnen – was dieser Sieg aber wirklich wert war, konnte schwer eingeschätzt werden. Gegen die (SG) TSV Brand gelang der D2 ein sehr ansprechendes Spiel und die von den Trainern Andreas Belzner, Matthias Kasper, Michael Laus und Michael Richter betreuten Schützlinge zeigten eine sehr engagierte Leistung. Von Anfang an war die (SG) SV Plech die spielbestimmende Mannschaft, die in der Defensive wenig zuließ, stets schnell und kontrolliert nach vorne spielte und sich so viele Torchancen erarbeiten konnte. Den Torreigen eröffnete der gegenüber den Vorspielen stark verbesserte B. Richter nach feiner Vorarbeit von L. Stauffer. Es folgte Chance um Chance, bei stärkeren Ausnutzen der Möglichkeiten wäre ein zweistelliges Ergebnis möglich gewesen. Es folgten die Tore 0:2 und 0:3 von J. Schlosser, der im Mittelfeld unermüdlich ackerte und vorne ein ums andere Mal für gefährliche Situationen sorgte. Einmal nicht aufgepasst und der Gegner kam zum 3:1 durch Stellungsfehler in der Abwehr der (SG) SV Plech. Fast im Gegenzug gab J. Schlosser die richtige Antwort – das bedeutete das 1:4 (Vorarbeit L. Schlosser) und war gleichzeitig der Pausenstand. In der 2. Halbzeit schaltete die SG einen Gang zurück, als es ab der 36. Minute mit dem Toreschießen fleißig weiterging. Nochmals Tore von Schlosser und Richter besiegelten wohl endgültige Hoffnungen der Gastgeber etwas Zählbares mitzunehmen. Mit einem sehenswerten Treffer zum 7:1 setzte der emsig agierende F. Belzner einen schönen Schlußpunkt in einer fairen Partie, die der erfahrene Unparteiische A. Schleinkofer fehlerfrei leitete.


 

14.09.2019 – (SG) SV Plech2 : JFG Klumpertal2 8:2 (6:2)
Zum Auftakt der neuen Saison und im ersten Spiel in der Qualifikationsgruppe 4 empfing das Team SVP2, die JFG Klumpertal2 im Neuhauser Waldstadion. Sehr viele Kinder beider Teams machten an diesem Tag eines ihrer ersten, wenn nicht gar ihr allererstes D-Jugend-Spiel, so dass im Vorfeld keinerlei Erkenntnisse vorlagen, wohin die Reise gehen könnte. Am Ende erwischten wir den deutlich besseren Start ins D-Jugend-Leben. Unsere Mannschaft präsentierte sich vom Anpfiff weg hochkonzentriert sowie Zweikampf- und spielfreudig. Teils sehr gut herausgespielt, teils mit Unterstützung des Gegners ließen die ersten Torerfolge nicht lange auf sich warten. Bereits in der 3. Minute eröffnete L. Stauffer mit seinem Schuss von halblinks an der Strafraumgrenze die Torschützenliste. Als in den Minuten 6 und 7 F. Belzner und J. Schlosser das 2:0 und 3:0 folgen ließen und in der 9. Minute L. Stauffer mit seinem zweiten Treffer das 4:0 markierte, schien die Partie sehr frühzeitig bereits gelaufen zu sein. Dieser Eindruck verstärkte sich in der Folgezeit, wobei wir hier mehrere gute Möglichkeiten liegen ließen. Es brauchte deshalb schon die Mithilfe der Gäste, um in der 14. Minute auf 5:0 zu erhöhen, und zwar einen echten „Klassiker“. Ein Abwehrspieler der JFG holte sich das Leder, wollte es klären und schoss dabei einen eigenen Mitspieler an. Der Abpraller fiel fünf Meter vor dem Gehäuse J. Schlosser vor die Füße, der nach hervorragender Annahme nur noch einschieben musste. Wir behielten jetzt zwar weiterhin ein deutliches Übergewicht an Torchancen, schalteten jedoch einen kleinen Gang zurück und es zeigte sich, dass die Sache keinesfalls automatisch immer so weitergehen würde. In den Zweikämpfen wurde nicht mehr bereits vor der Ballannahme gestört, wodurch da auch die Gästespieler zeigen konnten, was sie mit dem Leder alles können. Brenzlige Situationen hielten sich in Grenzen, aber auch dies reichte schon für zwei Gegentreffer. Das 5:1 in der 22. Minute nach einem Eckball war dabei noch etwas, mit dem man immer rechnen muss. Das 5:2 in der 27. Minute ging dann eher in Richtung Kuriositätenabteilung, als sich unsere ansonsten sehr konzentrierte Torhüterin L. Schmidt nach eigenem Abschlag von unserem Gehäuse vom direkt von der Mittellinie zurückgesendeten Ball überraschen ließ. Mit dem Pausenpfiff waren nach vielen vergebenen Möglichkeiten endlich mal wieder wir am Zug, indem F. Belzner einen Foulneunmeter zum 6:2 verwandelte. Damit musste man nur noch aufpassen, dass man nicht den Start der zweiten Halbzeit verschlief, um einer schnellen Ergebniskorrektur, die die Sache noch einmal hätte spannend machen können, vorzubeugen. Jeglicher Aufbäumversuch der Gäste wurde jedoch bereits in der 33. Minute mit dem 7:2 durch L. Stauffer ausgekontert. Im weiteren Verlauf hätte man das Ergebnis noch deutlich nach oben schrauben können, unpräzise Torabschlüsse sowie ein immer stärker werdender Gästekeeper sorgten allerdings dafür, dass viele gute Angriffe ergebnislos blieben. Somit stellte das 8:2 in der 43. Minute durch erneut L. Stauffer den Schlusspunkt in dieser Begegnung dar. Für ein erstes D-Jugend-Spiel gibt es wenig zu bemängeln. Es wurde teilweise hervorragend zusammengespielt und fast durchgehend hoher Einsatzwille gezeigt. Nur beim Spielaufbau machten wir uns die Sache oft selbst zu kompliziert. Abstöße und Abschläge vom eigenen Tor wurden überwiegend lang und weit nach vorne ausgeführt. Diese Bälle wurden zumeist erst einmal vom Gegner, der uns in diesem Bereich überlegen war, abgefangen, dann im Zweikampf oder als zweiter Ball zurückerobert und erst dann in einem kontrollierten Spielaufbau, oft aus der Abwehr heraus, verarbeitet – man hätte das Spielgerät natürlich auch einfach gleich zu einem freistehenden Abwehrspieler passen können. Diese sehr eigenwillige Taktik, das Leder erst dem Gegner zu geben, um es sich dann wieder zurückzuholen, könnte sich bei einem stärkeren Kontrahenten, der den Ball nicht so leicht wieder her schenkt, als fatal erweisen.

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