Du bist hier
Startseite > Bericht > Bericht zum AH-Wanderausflug 2016 im Thüringer Wald

Bericht zum AH-Wanderausflug 2016 im Thüringer Wald

Wanderwochenende der Altherrenmannschaft der SG SVH/1. SCR

Der diesjährige Wanderausflug der Altherren-Spielgemeinschaft SV Hartenstein/1. SC Rupprechtstegen führte bei bestem Reise- und Wanderwetter nach Frauenwald am Rennsteig in das Biosphärenreservat des Thüringer Waldes an der Talsperre Schönbrunn. Mit dem 9-Sitzer der Gemeinde Hartenstein, sowie einem PKW eines Sportfreundes der kurzfristig als Fahrdienst eingesprungen war, wurde am Dorfplatz in Hartenstein die Anreise in Angriff genommen.

Reiseleiter Wolfgang Fröhlich hatte wie gewohnt mit einer reichhaltigen und deftigen Brotzeit dafür gesorgt, dass keiner der 15 Teilnehmer unterwegs an Hunger oder gar Durst leiden musste. Den ersten Tag ließ man bei geselligem Beisammensein im Hotel „Am Tränkbachtal“ ausklingen, wobei der Gastronom nicht unbedingt mit so einem Weißbierdurst seiner mittelfränkischen Gäste gerechnet hatte und ein Teil der geselligen Runde ca. zweieinhalb Stunden nach der Ausstrahlung des Sandmännchens in das Gasthaus Waldfrieden übersiedelte und dort den angebrochenen Abend ausklingen ließen.

Für den Samstag hatte Wolfgang eine tolle Wandertour (23 km) von Frauenwald, zum großen Hundskopf (824m) über Allzunah, sowie Neustadt am Rennsteig, an der Talsperre Schönbrunn in Richtung Basislager organisiert. Nachdem unsere Gruppe mit einem freundlichen „.. oh Gott ..“ im kleinen aber gemütlichen Cafe Laura empfangen wurden (die Chefin war über die Anwesenheit unserer 15-köpfigen Gruppe sehr überrascht), ließen wir uns die hausgemachten Kuchenüberraschungen schmecken. Der Stachelbeerkuchen mit Schmand war schnell als ‚Geheimfavorit‘ ausgemacht und so manches Mitglied unserer Gruppe war versucht sich das Hausrezept von der uns sehr eifrig und freundlich bedienenden Besitzerin des Cafes mitgeben zu lassen.

Der Tag fand seinen Abschluss bei einem gemeinsamen Abendessen bzw. einem kurzen Umtrunk in der, in der Nähe liegenden Gastronomie.

Nach einem gemütlichen Frühstück stand am Sonntagmorgen ein Besuch des Bergbaustollens „Volle Rose“ im Schortetal auf dem Programm. Bei der sogenannten Stollenunterweisung durch den Sicherheitsgrubenbahneinweiser ließ dieser seinen Blick durch unsere Reihen schweifen und musste beim Hinweis „das eigentlich nur 15 normal gebaute Erwachsene auf dem kleinen Grubenzug Platz haben“ kurz inne halten. Denn als sein Blick bei einer Person hängen blieb, mussten die meisten der Umstehenden unweigerlich lächeln und dachten an die anstrengenden Trainingseinheiten, durch die, diese wohlgeformten Körper so toll modelliert wurden.

Nach einem kurzen Einführungsfilm fuhren wir mit einem Grubenzug in den historischen Talstollen (ca. 350m) ein. Der Steiger erzählte über die Geschichte des Kupfer- und Silberbergbaus aus dem 12. Jahrhundert und über die Gegenwart bzw. Zukunft des Stollens „Volle Rose“. Seit der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts und in der DDR-Zeit wurde zwischen Ilmenau und Möhrenbach der Flussspatbergbau intensiv betrieben, konnte aber nach der Wende, da vor allem China den Weltmarkt mit billigem Flussspat überschwemmte, aus wirtschaftlicher Sicht nicht mehr konkurrieren.

Nach einer gemütlichen Rundfahrt (2,5 km) mit der Feldbahn der FBG durch das malerische Schortetal und einem nachfolgendem Essen, traten wir die Heimreise an. Der mehr als gelungene und von Sportfreund Wolfgang Fröhlich organisierte Ausflug, stieß bei allen Teilnehmern erneut auf große Begeisterung und für das nächste Jahr wird sicherlich wieder ein AH-Wanderwochenende geplant.

Weitere Bilder zum Ausflug gibt es hier…

Top