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Petra Tschirsky beim Stoahebertag am Haslinger-Hof erfolgreich

Petra Tschirsky beim Stoahebertag am Haslinger-Hof erfolgreich

Petra Tschirsky erreicht am Haslinger Hof den 2. Platz.

Durch die harten Lebensbedingungen waren die Narister, Chätvoren und Helvetier gestählt und deshalb betrieben die Römer, um auch im Wetteifer ihre Kräfte messen zu können, Leibesübungen. Man traf sich damals zum Springen, Ringen und Steinstossen und dieses Stossen bzw. Aufheben eines schweren Steins, war schon immer eine beliebte Kraftprobe. Daraus entwickelte sich eine regelrechte Sportart, die im gesamten bajuwarischen Raum wettkampfmäßig ausgeübt wurde und wird. Ein solches Stoaheben fand in diesem Frühjahr im Tanzstadl Haslinger-Hof bei Bad Füssing statt und unsere Sportfreundin Petra Tschirsky nahm – wie auch weitere 40 TeilnehmerInnen – mit ihrem Betreuer und Trainer Klaus Uschold an diesem Vergleich teil. Da sich am Anfang des Jahres bei der Petra leider einige kleinere Verletzungen bemerkbar machten, konnte sie das von ihr für 2019 anvisierte Trainingsprogramm nicht so wie gewünscht in Angriff nehmen und musste deshalb mögliche weitere Wettbewerbe und Meisterschaften von ihr bereits in dieser Phase hinten angestellt werden. Trotz dieser Beeinträchtigungen half uns Petra auch in diesem Jahr, in Zusammenarbeit und Absprache mit dem Trainerteam der SG Oberes Pegnitztal, in der Wintervorbereitungsphase die Herrenspieler für die Restspielsaison fit zu machen. Mit einigen ihrer individuellen Trainingsübungen und den Schwerpunkten wie Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, sowie Koordination half sie mit, die Grundlagen für die anstehenden Rückrundenspiele bei den teilnehmenden Spielern zu fördern.

Im Stoaheben, bei dem es sich um keinen Stein wie früher, sondern um ein Gestell mit einem T-Griff handelt, kann auf Wunsch der Heberin immer um 25kg gesteigert werden. Voraussetzung hierzu ist, dass die Athletin den Stein auf eine Höhe von 80 cm gezogen hat. Petra eröffnete wie ihre 4 Gegnerinnen mit 75 kg, danach zog sie 100 und auch 125 kg auf die geforderte Höhe nach oben. Die von ihrem Trainer geforderten 150 kg konnte sie aber leider nur ein Stück anheben und belegte, da ihre Konkurrentin vom KsV Höllhöhe das höhere Gewicht schaffte, zum Schluss den zweiten Platz. Organisator, Mäzen und Freund des Kraftsportes Sebastian Ortlieb konnte mit dieser Veranstaltung vielen Zuschauern im Stadl diese Sportart etwas näher bringen. Das Turnier wurde u. a. von der Fa. Weltenburger unterstützt und die Bestplatzierten wurden mit einigen Köstlichkeiten beschenkt bzw. belohnt.

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